Weltweit fallen jährlich 2,01 Milliarden Tonnen fester Siedlungsabfälle an, von denen mindestens 33% nicht umweltgerecht entsorgt werden. Nach Angaben der WeltbankEs wird erwartet, dass das weltweite Abfallaufkommen bis zum Jahr 2050 auf 3,40 Milliarden Tonnen ansteigen wird, was mehr als das Doppelte des Bevölkerungswachstums im gleichen Zeitraum bedeutet. Wenn Südostasien den größten Teil des weltweiten Abfalls erzeugt, muss auch Europa sein Engagement für ein effektives Abfallmanagement und Recycling verstärken.

Mit dem Bericht über die Fortschritte auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft legt die EU-Kommission die Messlatte für die Abfallvermeidung höher, die eine wichtige Herausforderung für alle Mitgliedsstaaten bleibt. Neu "Überprüfung der Umweltverträglichkeit 2019" stellt fest, dass es einige Verbesserungen in der Abfallwirtschaft gibt: Die Recyclingraten sind von 2014 bis 2017 von 43% auf 46% gestiegen, und die Menge der zu deponierenden festen Siedlungsabfälle (MSW) ist zwischen 2013 und 2017 um 20% gesunken. Neun EU-Länder sind auf dem richtigen Weg und fünf haben das Recyclingziel für Siedlungsabfälle für 2020 bereits erreicht, aber vierzehn laufen Gefahr, es zu verfehlen.

In diesem Bericht fordert die Kommission die Länder auf, "Anreize für Maßnahmen zur Ressourceneffizienz zu schaffen, ihre Leistung im Bereich Öko-Innovation zu verbessern, das Bewusstsein zu schärfen und die Einführung freiwilliger Instrumente zu fördern", einschließlich der Nutzung intelligenter Technologien für ein besseres Abfallmanagement.

Smart Waste Best Practices und Pilotprojekte werden in vielen Städten der Welt umgesetzt. In San Leandro, Kalifornien, haben sich College- und Universitätsstudenten in die Entwicklung hochinnovativer Lösungen eingeschrieben: die Nutzung von PE Smart Urban Network - die intelligente Plattform, die bereits intelligente Straßenlaternen und andere Dienste ermöglicht - eine Gruppe von Harvey Mudd College Die Studenten arbeiteten an einem Smart Waste Projekt und beschäftigten sich mit allen Hard- und Softwarekomponenten.