Obwohl er in den Medientiteln nicht weit oben steht, andere Themen als Covid-19 machen unserem Planeten zu schaffen. Letzte Woche erklärte zum Beispiel die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation äußerst bedenklich" die Situation in Ostafrikawo die Nahrungsmittelversorgung bedroht ist, da Wüstenheuschrecken die Region befallen. Ein einziger Schwarm kann bis zu 150 Millionen Insekten mit einer Reichweite von 150 Kilometern pro Tag umfassen und damit genug Nahrung dezimieren, um Zehntausende von Menschen zu ernähren. Einige Länder stehen bereits am Rande des Verhungerns, dies könnte zu einer humanitären Katastrophe führen.

Wir diskutieren oft darüber, wie intelligente IoT-Technologien bei der Ermöglichung einer sorgfältigen UmweltsensorikSie sammeln Felddaten, die in fortschrittliche Analyse- und Entscheidungsprozesse für sicherere, effizientere und nachhaltigere Städte einfließen. Aber das IoT wird weit über urbane Umgebungen hinaus implementiert, mit einer zunehmenden Anzahl von innovativen landwirtschaftlichen Anwendungen die neue Antriebskräfte für das Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern freisetzen könnten.

Ein gutes Beispiel kommt vom African Center of Excellence in Internet of Things (ACEIoT), das 2017 an der University of Rwanda gegründet wurde. Das Zentrum, das Fachleute aus verschiedenen Disziplinen versammelt, hat vor kurzem Folgendes angeboten Schulungen zu IoT-Anwendungen für Drohnen und UAVsund einige Teilnehmer beschäftigen sich nun mit der Entwicklung von Lösungen zur Erkennung von Pflanzenkrankheiten.

Auch die IoT-Initiative unter Leitung der GSMA und der Weltbank macht Fortschritte. Angekündigt vor ein paar Jahrenzielt darauf ab, die von den Mobilfunknetzbetreibern gesammelten anonymisierten Daten zu nutzen, um eine breite Palette von Anwendungen zu entwickeln und zu speisen, von der Landwirtschaft bis zum Umweltschutz und darüber hinaus. Heute es gibt mehr als 3,8 Milliarden einzigartige Mobilfunkteilnehmer in Entwicklungsländern und GSMA Intelligence schätzt, dass es bis 2025 weltweit 25 Milliarden IoT-Verbindungen geben wird. Da das Wachstum in den Entwicklungsländern besonders rasant ist, wird erwartet, dass die IoT-Initiative eine Reihe von Anwendungen unterstützen wird, angefangen bei denen, die in einigen Bereichen am dringendsten benötigt werden, wie z. B. Echtzeit-Ernteüberwachung und Erkennung von Wasserlecks.

Ein weiteres vielversprechendes Projekt ist AirQoeine Plattform zur Überwachung, Analyse und Modellierung von Luftqualitätsdaten, die als Forschungsinitiative der Makerere Universität gegründet wurde. Dank über 80 angeschlossene, maßgeschneiderte Luftqualitätsmonitore in Kampala und in ganz UgandaDiese Initiative stellt eine umfangreiche Sammlung hochwertiger Luftdaten dar und schafft das Rückgrat für weitere datengesteuerte Umweltlösungen in Afrika, wo die Luftverschmutzung ein besorgniserregendes Problem darstellt.