Die Schweizer Gemeinde Chiasso im Kanton Tessin zählt rund 7.500 Einwohner. Die Stadt engagiert sich stark für Nachhaltigkeit und Innovation und wurde für ihre zukunftsorientierte Energieeffizienzpolitik mit dem Label «Energiestadt» ausgezeichnet. Gemeinsam mit AGE SA, dem lokalen Versorgungsunternehmen für Strom-, Wasser- und Gasversorgung, ist Chiasso stets auf der Suche nach neuen Wegen, um ambitionierte Umweltziele zu erreichen.
Herausforderungen
Im Jahr 2013 begann Chiasso mit der Neugestaltung seiner Straßenbeleuchtung, um den Energieverbrauch zu senken, zukunftsfähige Technologien zu erproben und die Servicequalität zu verbessern. Das Smart-Lighting-Projekt startete mit dem Austausch bestehender Leuchten durch LED-Geräte. AGE entschied sich zudem für den Aufbau eines drahtlosen Netzwerks, um die neuen Straßenlampen aus der Ferne steuern zu können. Dabei wurde besonderer Wert auf Flexibilität und Interoperabilität gelegt, um künftig weitere Geräte und Anwendungen integrieren zu können.
Unsere Lösung
Unser Smart Urban Netzwerk wurde implementiert und deckt inzwischen einen Großteil der Stadt ab, darunter das Stadtzentrum, die Umfahrungsstraße, einige öffentliche Gebäude und Sportanlagen. Smart CMS dient als Fernüberwachungs- und Steuerungsplattform. Sie verbindet und verwaltet etwa 2.100 intelligente Straßenlaternen und 100 Smart Parking Sensoren in einer beliebten Einrichtung im Stadtzentrum.
Ergebnisse
Die Vorteile der Umstellung auf Smart Lighting zeigten sich sofort. Dank LED-Technologie und der Möglichkeit, jede einzelne Leuchte aus der Ferne zu steuern, konnte AGE erhebliche Energieeinsparungen feststellen: In der Via Dante Alighieri, einer wichtigen Verkehrsachse im Stadtzentrum, wurde der tägliche Energieverbrauch um 70 % reduziert. Auch in puncto Servicequalität profitiert die Stadt, da jede Straße, Kreuzung und jeder Übergang ist nun bedarfsgerecht und effizient beleuchtet. Gleichzeitig konnten die Kosten für Betrieb und Wartung gesenkt werden.
Die intelligenten Investitionen zahlen sich spürbar für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, die Stadtverwaltung sowie AGE selbst aus.












