Zu den wichtigsten Nachrichten dieser Woche gehören Die Professoren Syukuro Manabe, Klaus Hasselmann und Giorgio Parisi erhalten den Nobelpreis für Physik 2021 für ihre Arbeit über das sich verändernde Klima der Erde. Manabe und Hasselmann legten den Grundstein für unser Wissen über das Klima und darüber, wie der Mensch es beeinflusst, und sagten die globale Erwärmung zuverlässig voraus. Parisi wird für seine revolutionären Beiträge zur Theorie ungeordneter Materialien und Zufallsprozesse geehrt, mit denen er die "verborgenen Regeln" hinter den Klimaveränderungen entdeckte.

Es ist notwendiger denn je, das Thema Klima auf der Tagesordnung zu halten. Wir alle sind mit extremen Wetterbedingungen und den damit verbundenen Naturkatastrophen konfrontiert, aber dies könnte nur die Spitze des Eisbergs sein. In einer kürzlich erschienenen Radio Davos-Podcast des Weltwirtschaftsforumsbeschrieb der Szenarienplaner und Futurist Peter Schwartz die drei plausibelsten Szenarien, die uns erwarten könnten in naher Zukunft.

Das Worst-Case-Szenario geht von einer Beschleunigung des Klimawandels aus und unsere Unfähigkeit, sie abzumildern. Wir würden einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen, häufigere und schwerwiegendere Wetterextreme und unumkehrbare Auswirkungen auf die Ökosysteme und die biologische Vielfalt erleben. Dies ist eigentlich ein Katastrophenszenario.

Wenn es gelingt, die globale Erwärmung einzudämmen, das zweite Szenario würde ein Fenster der Hoffnung öffnen. Wir würden die CO2- und Treibhausgasemissionen der menschlichen Industrie und Gesellschaft reduzieren, die Durchschnittstemperaturen etwas weniger ansteigen lassen und die Nebenwirkungen abschwächen. Das ist ein Szenario zur AnpassungsfähigkeitWir würden zwar immer noch einen erheblichen Klimawandel erleben, aber wir würden es schaffen.

Ist ein Best-Case-Szenario möglich? Ja. Schwartz zufolge könnte es uns gelingen, die Treibhausgase zu reduzieren und die CO2-Menge in der Atmosphäre radikal zu senken, während wir uns gleichzeitig zur Wiederaufforstung des Planeten und zu Programmen für nachhaltige Entwicklung verpflichten. Langfristig hätten wir dann die Erde wieder auf einen wesentlich klimafreundlicheren Kurs zu bringen.

Die Umsetzung dieses dritten Szenarios erfordert drastische, dauerhafte Maßnahmen auf allen Ebenenvon Regierungen über Privatunternehmen bis hin zu jedem einzelnen Erdenbewohner. Es geht um die Energieerzeugung und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, die intelligentere Abfallbewirtschaftungdie Durchführung von Kreislaufwirtschaft Modelle und mehr.

Auch die Städte spielen eine wichtige RolleDenn sie bedecken 3% der Erdoberfläche, verbrauchen aber 78% der Weltenergie und verursachen mehr als 60% der Treibhausgasemissionen. "Wir werden uns in Richtung einer viel größeren fußgängerfreundliche Städte [...] Wir gestalten unsere Lebensweise so um, dass sie viel, viel umweltfreundlicher wird", sagte Peter Schwartz.

Befürwortung intelligente Technologien für nachhaltige, klimaresistente Städte, Paradox Engineering unterzeichnete die Offener Brief an die Verantwortlichen der COP26 gefördert von Smart Cities World: Die Städte müssen in jedes Klimaabkommen einbezogen werden!

 

Sagen Sie Ihre Unterstützung zu und machen Sie auf die entscheidende Rolle aufmerksam, die Städte bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Zukunft spielen werden: Unterzeichnen Sie heute den offenen Brief und verschaffen Sie Ihrer Stimme Gehör!